Erfassung der Internet-Versorgung im Landkreis
8. April 2009Dem letzten Grafinger Anzeiger, dem örtlichen Amtsblatt, lag ein Umfragebogen bezüglich der eigenen Internetversorgung bei. Eine nette Sache für die ein oder anderen in dieser eher ländlichen Gegend und wohl eine Antwort auf Beschwerden zur DSL-Abdeckung in der Politik. Ziel ist es, dass jeder Haushalt die Möglichkeit hat, eine Breitbandanschluss zu bestellen. Mit Hilfe der Ergebnisse der Umfrage können dann staatliche Förderungen hierfür beantragt werden.
Allerdings muss ich mich dann doch einwenig über den Umfragebogen der Breitbandinitiative Bayern wundern. Bei den wählbaren Zugangsmöglichkeiten Telefon-Modem, ISDN, DSL, WLAN, GSM/UMTS, Kabelfernsehen, Satellit und Standleitung fällt die Option WLAN sofort ins Auge. Vermutlich sind WLAN-Hotspots (fremde Access Points für die man meist bezahlen muss) gemeint, doch WLAN alleine hat nichts mit der Internetanbindung des Haushaltes zu tun. Also völliger Schwachsinn.
Spätestens an der Angabe der momentanen oder benötigten Bandbreite in „Mbit/s“ dürften so einige, nicht technikversierte Bürger, die lediglich Wissen wie ihr Anschluss heißt, verwirren. Nicht jeder kennt die genaue Geschwindigkeit, noch dazu wenn man keine Ahnung hat, was „Mbit/s bedeutet. Eine Erklärung, wie man den korrekten Wert herausfindet, fehlt völlig.
Insgesamt eine nette Initiative, wobei ich mir vorstellen könnte, dass es zumindest bei so manchen Haushalten ein paar Probleme aufgrund der mangelnden Technikkentnisse geben wird.