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	<title>blog.bebl.eu &#187; Sicherheit</title>
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	<description>Welt, die ohne Strom nicht funktioniert</description>
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		<title>Bash-Befehl: Passwortgenerator</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/05/21/bash-befehl-passwortgenerator/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 14:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleiner Einzeiler f&#252;r die Bash zum Generieren von Passw&#246;rtern durch /dev/urandom: tr -cd -- "-._?\!+a-zA-Z0-9" &#60; /dev/urandom &#124; head -c 8 &#38;&#38; echo (via BadBoy_)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Einzeiler f&#252;r die Bash zum Generieren von Passw&#246;rtern durch <a href="http://lists.debian.org/debian-user-german/2002/07/msg00729.html">/dev/urandom</a>:</p>
<pre><code>tr -cd -- "-._?\!+a-zA-Z0-9" &lt; /dev/urandom | head -c 8 &amp;&amp; echo</code></pre>
<p>(via <a href="http://badboy.pytalhost.de/">BadBoy_</a>)</p>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/05/20/du-bist-terrorist/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Du bist Terrorist&#8220;, angelehnt an die Aktion &#8222;Du bist Deutschland&#8220; von vor vier Jahren, soll aufzeigen, inwiefern wir alle in der Politik als potenzielle Terroristen betrachtet werden und was das genau bedeutet. Wir sollten uns wirklich mal &#252;berlegen, ob das richtig und sinnvoll ist. Nettes Video, welches das ganze &#220;berwachungsthema nochmal zusammenfasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object class="video" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="264" data="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color="><param name="quality" value="best" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="scale" value="showAll" /><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></p>
<p>&#8222;<a href="http://www.dubistterrorist.de/">Du bist Terrorist</a>&#8220;, angelehnt an die Aktion &#8222;<a href="http://www.du-bist-deutschland.de/">Du bist Deutschland</a>&#8220; von vor vier Jahren, soll aufzeigen, inwiefern wir alle in der Politik als potenzielle Terroristen betrachtet werden und was das genau bedeutet. Wir sollten uns wirklich mal &#252;berlegen, ob das richtig und sinnvoll ist. Nettes Video, welches das ganze &#220;berwachungsthema nochmal zusammenfasst.</p>
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		<title>T-Online jetzt mit Navigationshilfe</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/04/08/t-online-jetzt-mit-navigationshilfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 16:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kunde von T-Online darf man seit wenigen Tagen die &#8222;T-Online Navigationshilfe&#8220; nutzen. Ruft man im Browser eine nicht vergebene Adresse ein, erscheint nicht mehr eine Fehlermeldung im Browser. Stattdessen wird man auf eine Suchseite der Telekom weitergeleitet und passende Treffer zur Falscheingabe in einem Frame angezeigt. Die gesamte Seite f&#252;r die Domain &#8222;beispielfehler.de&#8220; kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kunde von T-Online darf man seit wenigen Tagen die &#8222;T-Online Navigationshilfe&#8220; nutzen. Ruft man im Browser eine nicht vergebene Adresse ein, erscheint nicht mehr eine Fehlermeldung im Browser. Stattdessen wird man auf eine Suchseite der Telekom weitergeleitet und passende Treffer zur Falscheingabe in einem Frame angezeigt.</p>
<p><a href="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/t-online-navigationshilfe_text.png"><img class="alignnone size-full wp-image-467" title="Text der T-Online Navigationshilfe" src="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/t-online-navigationshilfe_text.png" alt="Text der T-Online Navigationshilfe" width="470" height="61" /></a></p>
<p>Die gesamte Seite f&#252;r die Domain &#8222;beispielfehler.de&#8220; kann man sich <a href="http://navigationshilfe.t-online.de/dtag/dns/results?url=beispielfehler.de&amp;q=beispiel&amp;depp=v.200003">hier</a> ansehen. Interessant ist &#252;brigens der Parameter &#8222;depp&#8220;. <img src='http://blog.bebl.eu/wp-content/plugins/smilies-themer/tango/face-wink.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Auf der Seite werden &#252;brigens auch Anzeigen eingeblendet, also kann sich da die Telekom noch ein bisschen Geld dazuverdienen &#8230;</p>
<p>Vorreiter war wohl VeriSign, ein Internetdiensleister zust&#228;ndig f&#252;r die Top-Level-Domains .com und .net sowie Zertifizierungsstelle f&#252;r digitale Zertifikate. 2003 wurde ein &#8222;Site Finder&#8220; bei nicht registrierten Domains dieser Endungen angezeigt, allerdings wurde nach einiger Kritik der Dienst nach einem Monat wieder eingestellt. Nun probierten es die Provider, wie z.B. <a href="http://badboy.pytalhost.de/187/alice-zeigt-den-weg">Alice</a> und nun die Telekom.</p>
<p>Ich will das nicht! Ich will nicht, das fehlerhafte Anfragen gleich bei der ach so sicheren Telekom landen und au&#223;erdem finde ich jede Manipulation der Nameserver der Telekom falsch, weil sie meiner Meinung nach gegen das Domain Name System (DNS) verst&#246;&#223;t. &#220;brigens ist das ganze auch die diskutierte Praxis, mit der Filter f&#252;r kinderpornographische Seiten eingerichtet werden sollen. Vielleicht &#252;bt die Telekom ja schon mal. Umgangen kann das ganze allerdings sehr einfach, in dem man einen anderen Server, z.B. einen des OpenDNS-Projektes, zur Namensaufl&#246;sung einstellt. Also ein toller Schutz.</p>
<p>Immerhin kann man den Telekom-Dienst jederzeit <a href="https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/kundendaten/navigationshilfe/index.html">im Kundencenter</a> deaktivieren. Dannach muss man nur noch den Router neustarten, damit er einen neuen DNS-Server zugewiesen bekommt.</p>
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		<title>E-Mail-Adressen und der Skandal, der keiner ist</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/04/08/e-mail-adressen-und-der-skandal-der-keiner-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 11:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unglaublich, aber eigentlich traurig, wie viele gro&#223;e Newsportale diesem neuen &#8222;Skandal&#8220; hinterherrennen: &#8222;Datenleck bei T-Com &#8211; Bis zu 14 Millionen Kunden betroffen&#8220;, &#8222;E-Mail-Dienstleister: Adressverzeichnisse nicht ausreichend gesch&#252;tzt&#8220;, &#8222;Schwachstelle auf Webseiten erlaubt Diebstahl von Kundendaten &#8211; E-Mail-Dienste: IT-Firma deckt Sicherheitsl&#252;cke auf&#8220; Doch was ist wirklich los? Der in der Erotik- und Musikbranche t&#228;tige Mainzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unglaublich, aber eigentlich traurig, wie viele gro&#223;e Newsportale diesem neuen &#8222;Skandal&#8220; hinterherrennen: &#8222;Datenleck bei T-Com &#8211; Bis zu 14 Millionen Kunden betroffen&#8220;, &#8222;E-Mail-Dienstleister: Adressverzeichnisse nicht ausreichend gesch&#252;tzt&#8220;, &#8222;Schwachstelle auf Webseiten erlaubt Diebstahl von Kundendaten &#8211; E-Mail-Dienste: IT-Firma deckt Sicherheitsl&#252;cke auf&#8220; Doch was ist wirklich los?</p>
<p>Der in der Erotik- und Musikbranche t&#228;tige Mainzer Unternehmer Tobias Huch, bekannt durch seinen Hinweis auf ein Datenleck bei der Telekom letzten Herbst, hat wieder einmal eine F&#228;hrte gewittert. Huchs IT-Unternehmen h&#228;tten angeblich ein neues Datenleck gefunden, welch Telekom-Datenskandal. Aber auch andere Anbieter sollen davon betroffen sein. Dem Sicherheitsteam sei es n&#228;mlich gelungen eine Liste der Haupt-E-Mail-Adressen der Telekomkunden auszulesen und auch Spammer k&#246;nnten im Besitz einer vollst&#228;ndigen Liste sein.</p>
<p>Wie haben sie das gemacht? Nun ganz einfach, man probiert schlichtweg alle m&#246;glichen Zeichenkombinationen (Brute-Force-Methode) vor dem Domainnamen (@t-online.de, @gmx.de/.net/.com/.org &#8230;) aus. Bei der Telekom sei das ganze besonders einfach, weil dort die Haupt-E-Mail durch die Zugangsnummer, einer neunstelligen Kennung besteht und man lediglich die Nummern hochz&#228;hlen muss. Alle nicht alphanumerische Adressen seinen nur Aliase, die letztendlich wieder auf die Hauptadressen zeigen w&#252;rden. So lie&#223;en sich dann in k&#252;rzester Zeit vergebene E-Mail-Adressen herausfinden und k&#246;nnte so Werbung oder Phishing-Attacken direkt an g&#252;ltige Adressen senden. Zur Verifizierung soll hierbei die typischen Hilfeseiten zum Zusenden eines neuen Passwortes (&#8222;Passwort vergessen&#8220;) dienen.</p>
<p>Die ganze Meldung ist einfach nur l&#228;cherlich. Diese M&#246;glichkeit gab es schon immer. Es ist ja auch gew&#252;nscht, dass man beispielsweise beim Registrierungsvorgang &#252;ber die Verf&#252;gbarkeit der gew&#252;nschten Adresse informiert wird, oder? Genauso dass man beim Versenden an eine nicht existierenden E-Mail-Adresse eine Nachricht in Form einer &#8222;failure notice&#8220; bekommt. Ist das eine Sicherheitsl&#252;cke? Nein. Nur beim fehlerhaften Anmelden wird man nicht darauf hingewiesen, worin nun der Fehler in der Kombination Benutzer und Passwort liegt.</p>
<p>Nicht nur <a href="http://www.bild.de/BILD/muenchen/aktuell/2008/05/24/erotik-millionaer/will-schmerzensgeld.html">hier</a> darf man sich von der unglaublichen Intelligenz Huchs &#252;berzeugen. Auch wenn man die Pressemitteilung liest, merkt man schnell, was f&#252;r ein Schwachsinn das ganze ist:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bei GMX und Web.de br&#228;uchten wir mit Sicherheit ein paar Tage oder Wochen l&#228;nger, um einen gro&#223;en und wertvollen Datenbestand zusammen zu haben, aber wir haben gen&#252;gend Rechnerpower und eine 1000 MBit/s-Anbindung im Unternehmen, was f&#252;r eine solche Unternehmung ausreichen d&#252;rfte. Professionelle Datendiebe und Spam-Versender haben nach unserem Stand der Erkenntnis sogar noch weit gr&#246;&#223;ere Ressourcen, um solch eine L&#252;cke auszunutzen&#8220;, so Huch.</p></blockquote>
<p>Es f&#228;llt nat&#252;rlich kein bisschen auf, wenn man einfach mal mehrere Millionen E-Mail-Adressen innerhalb k&#252;rzester Zeit (mit 1000 MBit/s) abfragt. Da mag vielleicht noch so ein gro&#223;es, dezentral Botnetz ben&#252;tzen, die anfallenden Datenmengen sind einfach nicht zu verschleiern. GMX beispielsweise verfolgt schon seit langem gr&#246;&#223;ere Anfragen, die durch Scripte verursacht werden.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass es bei den heutigen Ausma&#223;en den Spammern fast schon egal ist, ob sie erst eine Liste mit g&#252;ltigen Adressen anlegen bzw. kaufen oder gleich an alle m&#246;glichen Adressen senden. Letztendlich z&#228;hlt ja, wer auf die unerw&#252;nschten reagiert und daf&#252;r gibt es bestimmt schon seit Jahren entsprechende Listen.</p>
<p>Insgesamt wirkt Herr Huch wie ein Schuljunge, der gerade herausgefunden hat, dass man einfach jede erdenkliche Telefonnummer ausprobieren kann um herauszufinden, ob diese bereits vergeben ist und f&#252;r Anrufe taugt. Heureka!</p>
<p><strong>Erg&#228;nzung:</strong> Nat&#252;rlich ist es durch das AJAX-Backend f&#252;r Spammer unglaublich einfach zu &#252;berpr&#252;fen, ob eine E-mail-Adresse bereits vergeben ist. Doch kann man auch auf andere Wege, z.B. einfach durch gef&#228;lschte Registrierungen die Verf&#252;gbarkeit &#252;berpr&#252;fen. Dies ist doch elementar f&#252;r jede Registrierung. Es ist eine Sache, die man vielleicht besser vor Scripten sch&#252;tzen soll, doch als kritische L&#252;cke mit einer solchen Medienwirksamkeit w&#252;rde ich es nicht einstufen.</p>
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		<title>Einmal &#252;berschreiben gen&#252;gt</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/04/05/einmal-ueberschreiben-genuegt/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 22:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wirklich sicher gehen will, dass Daten nicht wieder herzustellen sind, darf sie nicht einfach l&#246;schen. In diesem Fall werden die Datenbl&#246;cke auf der Festplatte zwar als gel&#246;scht markiert, aber vorhanden sind sie immer noch. Deswegen m&#252;ssen die Daten nicht nur gel&#246;scht, sondern auch &#252;berschrieben werden, um ein m&#246;gliche Rekonstruktion der Daten auszuschlie&#223;en. Seit langem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wirklich sicher gehen will, dass Daten nicht wieder herzustellen sind, darf sie nicht einfach l&#246;schen. In diesem Fall werden die Datenbl&#246;cke auf der Festplatte zwar als gel&#246;scht markiert, aber vorhanden sind sie immer noch. Deswegen m&#252;ssen die Daten nicht nur gel&#246;scht, sondern auch &#252;berschrieben werden, um ein m&#246;gliche Rekonstruktion der Daten auszuschlie&#223;en.</p>
<p>Seit langem h&#228;lt sich der Mythos, dass man nur durch mehrmaligen &#220;berschreiben mit zuf&#228;lligen Zeichenketten sicher gehen kann. Am besten 35 mal, sieben mal sind auch in Ordnung, mindestens aber drei mal &#252;berschreiben, so lauten die Angaben. Doch eigentlich w&#252;rde ein einziges mal &#220;berschreiben mit Nullen auch ausreichen, zumindest bei neueren Festplatten. Hintergrund ist wohl, dass sehr alte Ger&#228;te noch zu unpr&#228;zise waren, so dass beim Beschreiben die Bits nicht nur dort landeten, wo sie hin sollten. Bei allen moderneren Festplatten sollte dies aber kein Problem mehr sein.</p>
<p>Forensikexperte Craig Wright wollte endlich mit dieser Legende aufr&#228;umen. In einer wissenschaftlichen Untersuchung &#252;berschrieb er Festplatten und versuchte die Daten anschlie&#223;end mit dem Elektronenmikroskop wieder herzustellen. Doch egal ob uralte oder neue Modelle, die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null bei nur einmaliger &#220;berschreibung. Ein Bit kann noch zu 56 % korrekt rekonstruiert werden, doch schon bei einem Byte (bestehend aus acht Bit) sind es nur noch 0,97 %.</p>
<p>Trotzdem halten sich die aus Disketten-Zeiten stammenden Standards bei Anbietern von Datenl&#246;schprogrammen und bei den Anleitungen im Internet. 35-faches &#220;berschreiben bedeutet aber einfach mehr Aufwand, also mehr Kosten f&#252;r etwaige Dienstleistungen, aber auch einfach ein h&#246;heres Sicherheitsgef&#252;hl. Wer die Zeit hat, kann ruhig mehrfach &#252;berschreiben, vor allem bei gr&#246;&#223;eren Festplattenkapazit&#228;ten wird diese Erkenntnis aber interessant. Viel wichtiger jedoch ist, dass man wirklich alle Versionen der Datei erwischt, welche sich in tempor&#228;ren Speicherorten und Datensicherungen so tummeln.</p>
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		<title>Vortrag zur Sicherheit im Internet</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2009/01/21/vortrag-zur-sicherheit-im-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 22:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute haben wir &#252;berraschenderweise einen Vortrag zum Thema &#8222;Sicherheit im Internet&#8220; in der Schule zu h&#246;ren bekommen. In zwei Schulstunden referierte der &#8222;lizenzierte Hacker&#8220; G&#246;tz Schartner (BSI IT-Grundschutzauditor), Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von 8com. Der Vortrag begann gleich mit dem demonstrieren der weit verbreitet Bluetooth-L&#252;cke, &#252;ber die sich Daten aus dem Mobiltelefon auslesen und Anrufe t&#228;tigen lassen. Dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir &#252;berraschenderweise einen Vortrag zum Thema &#8222;<a href="http://8com.de/index.php?group=dienstleistungen&amp;entry=vortraege#001">Sicherheit im Internet</a>&#8220; in der Schule zu h&#246;ren bekommen. In zwei Schulstunden referierte der &#8222;lizenzierte Hacker&#8220; G&#246;tz Schartner (BSI IT-Grundschutzauditor), Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von <a href="http://8com.de">8com</a>.</p>
<p><a href="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/sicherheit-im-internet.jpg"><img style="float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" class="alignright size-thumbnail wp-image-390" title="Sicherheit im Internet" src="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/sicherheit-im-internet-150x112.jpg" alt="Sicherheit im Internet" width="150" height="112" /></a>Der Vortrag begann gleich mit dem demonstrieren der weit verbreitet Bluetooth-L&#252;cke, &#252;ber die sich Daten aus dem Mobiltelefon auslesen und Anrufe t&#228;tigen lassen. Dazu wurden l&#246;blicherweise Ubuntu zusammen mit &#8222;bluebugger&#8220;, ein Kommandozeilenprogramm basierend auf der Bluebug-Technik, verwendet. An einem Vorf&#252;hrger&#228;t wurden dann diese Angriffe (Adressbuch auslesen, SMS lesen, Anruf t&#228;tigen, &#8230;) vorgef&#252;hrt. Sp&#228;ter wurden dann im Internet &#246;ffentlich zug&#228;ngliche Samba-Freigaben (Ordnerfreigaben unter Windows) mit &#8222;GFI LANguard&#8220; gezeigt, wo man dann tats&#228;chlich Bankdaten, Faxe, Nacktfotos usw. fand, wobei jedoch zum Schutz der Privatsph&#228;re keine Dateien ge&#246;ffnet wurden. Au&#223;erdem wurde an einem Versuch gezeigt, dass man ICQ schnell durch einen <a href="Man-in-the-middle-Angriff">Man-in-the-middle-Angriff</a> mitlesen kann. Mit der Software &#8222;Hydra&#8220; wurde auch noch ein Passworthacken per W&#246;rterbuchattacke vorgef&#252;hrt. Abschlie&#223;end zeigte man uns auch noch, wie wirkungsvoll ein Exploit per E-Mail sein kann, so lie&#223; sich der komplette Rechner steuern. Dabei erlaubte er sich auch noch den Spa&#223; die Absenderadresse zu f&#228;lschen und einen kleinen Sch&#228;uble-Witz.</p>
<p>Zwischendurch kamen dann auch Informationen bzgl. Fallbeispiele bzgl. der Ver&#246;ffentlichung von privaten Fotos im Internet sowie zum Tausch von untersagten oder heimlichen Aufnahmen Anderer und illegalen Downloads hinzu. Dabei wurde empfohlen doch mal ClipInc, eine Software die automatisch Internetradio mitschneidet und die Lieder in MP3-Dateien speichert, auszuprobieren, eine Vollversion konnte man mitnehmen. Zum Schluss wurden auch noch Fragen beantwortet.</p>
<p>Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass zwar empfohlen wurde sein Betriebssystem und seine Software aktuell zu halten, allerdings wurde nicht erkl&#228;rt, wie man z.B. die Ordnerfreigaben abstellt oder seinen eigenen Computer &#252;berpr&#252;fen kann. Es wurde lediglich zus&#228;tzlich auf den Artikel &#8222;<a href="http://8com.de/index.php?group=tipps&amp;entry=heimanwender">Die 10 Gebote der Internetsicherheit</a>&#8220; verwiesen. Au&#223;erdem wurde bei dem ganzen Vortag mehr darauf gesetzt zu zeigen was alles m&#246;glich ist, antatt irgendetwas genauer zu erkl&#228;ren. Nebenbei bemerkt wirkte der Vortrag mit 6 Laptops (obwohl eigentlich 3 auch gereicht h&#228;tten) sowie die Pr&#228;sentation etwas angeberisch nach dem Stil &#8222;Ich kann euch alle hacken&#8220;. Naja, vielleicht ist es so wirkungsvoller.</p>
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		<title>Datentr&#228;gertarnung</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2008/12/01/datentraegertarnung/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten in denen man nie sicher genug sein kann, das seine Daten sicher sind, versucht sich das ParanoiaProject weitere M&#246;glichkeiten seine Daten zu sch&#252;tzen. So kam man dort auf die Idee, seine Festplatte in ein Buch einzubauen und diese durch eine Ausspartung per USB mit dem Computer zu verbinden, so dass man den Datentr&#228;ger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten in denen man nie sicher genug sein kann, das seine Daten sicher sind, versucht sich das <a href="http://paranoiaproject.wordpress.com/">ParanoiaProject</a> weitere M&#246;glichkeiten seine Daten zu sch&#252;tzen.</p>
<p>So kam man dort auf die Idee, seine Festplatte <a href="http://paranoiaproject.wordpress.com/holy-data/">in ein Buch einzubauen</a> und diese durch eine Ausspartung per USB mit dem Computer zu verbinden, so dass man den Datentr&#228;ger unter den anderen B&#252;chern verstecken kann. Eine andere Idee, welche allerdings noch nicht umgesetzt wurde ist einen Toaster so umzubauen, dass man die Festplatte wie ein Toastbrot einfahren kann.</p>
<p>Ist ja ganz nett, aber vor was soll das sch&#252;tzen? Verschl&#252;sseln kann man doch sowieso (sogar so, dass es nicht auff&#228;llt) und wer denkt bei einer Hausdurchsuchung oder einem Einbruch nicht daran, dass man in einem Buch CDs oder sonst was verstecken k&#246;nnte, eine ganze Festplatte ist sogar sehr viel auff&#228;lliger. Also eigentlich nur noch paranoid. <img src='http://blog.bebl.eu/wp-content/plugins/smilies-themer/tango/face-wink.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>PwdHash</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[PwdHash m&#246;chte eine L&#246;sung zum Verwenden des gleichen Passwortes f&#252;r alle Accounts, die man besitzt, geben, wobei kein Sicherheitsrisiko entsteht, dass eine Webseite mit seinem Account gehackt wird und damit gleich das Passwort aller Accounts, die man besitzt, aufgedeckt wird. Das Angebot des &#8222;Stanford Security Lab&#8220; geht jetzt den Weg, dass man sich auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.pwdhash.com/">PwdHash</a> m&#246;chte eine L&#246;sung zum Verwenden des gleichen Passwortes f&#252;r alle Accounts, die man besitzt, geben, wobei kein Sicherheitsrisiko entsteht, dass eine Webseite mit seinem Account gehackt wird und damit gleich das Passwort aller Accounts, die man besitzt, aufgedeckt wird.</p>
<p>Das <a href="http://crypto.stanford.edu/PwdHash/">Angebot des &#8222;Stanford Security Lab&#8220;</a> geht jetzt den Weg, dass man sich auf der Webseite mit Hilfe des dort eingebundenen JavaScripts einen seitenspezifisches Passwort aus einem Generalpasswort und der Adresse Webseite generiert, welchen man dann auf der angegebenen Webseite verwendet. Wie vom Hash-Verfahren bekannt, kann man aus dem generierten Passwort nicht wieder das Generalpasswort auslesen. Das ganze ist vergleichbar mit einer Quersumme, aus der man auch nicht wieder die urspr&#252;ngliche Zahl herauslesen kann. Sinn des ganzen ist nun, dass man sich ausschlie&#223;lich eine einziges Generalpasswort merken muss, ohne auf allen Webseiten das selbe Passwort zu verwenden. Vor dem Login auf einer Webseite muss man dann einfach wieder das spezifische Passwort mit PwdHash generieren lassen oder man verwendet komfortablerweise die <a href="http://crypto.stanford.edu/PwdHash/#download">angebotene</a> Firefox- und Internet-Explorer-Erweiterung. F&#252;r den Opera steht ein UserScript bereit.</p>
<p>Damit man wirklich sicher gehen kann, dass man jederzeit auf die Funktion von PwdHash zugreifen kann, auch wenn die Webseite mal nicht mehr erreichbar ist oder entfernt wird, sollte man sich unbedingt wie emfohlen die PwdHash-Webseite samt den eingebetteten JavaScript-Dateien lokal abspeichern. Das Projekt steht sowieso unter einer freien Lizenz.</p>
<p>Insgesamt eine sehr schlaue Idee f&#252;r alle, die sich nicht gerne mehre Passw&#246;rter merken, bis jetzt ist das aber noch nicht so konfortabel und man sollte bedenken, dass auch die Hash-Algorithmen Sicherheitsl&#252;cken aufweisen k&#246;nnen, grunds&#228;tzlich steht es aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Message-Digest_Algorithm_5#Sicherheits.C3.BCberlegungen">sehr gut</a> um die Sicherheit.</p>
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		<title>Sicherheitsrisiko Sicherheitsfrage</title>
		<link>http://blog.bebl.eu/2008/10/12/sicherheitsrisiko-sicherheitsfrage/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 12:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt es bestimmt: Bei der Registrierung bei einem Dienst muss oder kann man oft eine Sicherheitsfrage hinterlegen. Sollte man das Passwort vergessen, so kann man f&#252;r seinen Account ein neues Passwort vergeben, sofern man die Sicherheitsfrage richtig beantwortet. &#8222;Wie lautet Ihre prim&#228;re Vielfliegernummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet Ihre Bibliotheksausweisnummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet Ihre erste Telefonnummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kennt es bestimmt: Bei der Registrierung bei einem Dienst muss oder kann man oft eine Sicherheitsfrage hinterlegen. Sollte man das Passwort vergessen, so kann man f&#252;r seinen Account ein neues Passwort vergeben, sofern man die Sicherheitsfrage richtig beantwortet.</p>
<p>&#8222;Wie lautet Ihre prim&#228;re Vielfliegernummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet Ihre Bibliotheksausweisnummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet Ihre erste Telefonnummer?&#8220;, &#8222;Wie lautet der Name Ihres ersten Lehrers?&#8220;, &#8222;Wie lautet der zweite Vorname Ihres Vaters?&#8220;, &#8222;Wie hie&#223; Ihr erstes Haustier?&#8220; und &#8222;Wie lautet der M&#228;dchenname Ihrer Mutter?&#8220; &#8211; alles Fragen, die sehr pers&#246;nlich erscheinen. Die Sicherheit liegt ja darin, dass nur man selbst die Antwort kennt, denkt man. Denn wenn man sich das ganze genauer &#252;berlegt, sind das alles keine besonderen Geheimnisse. Jeder im Bekanntenkreis k&#246;nnte die Antwort wissen und auch f&#252;r dritte sind die Antworten meist leicht recherchierbar. Vielleicht hat man die Antwort sogar schon mal in irgendeinem Zusammenhang irgendwo ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Das interesante ist aber, dass diese Antwort den kompletten Passwortschutz aushebelt, da man nach dessen Eingabe einfach ein neues Passwort erstellen kann. Egal wie schwer das Passwort sein mag, diese leicht l&#246;sbaren Fragen sind teilweise, z.B. bei Google, verpflichtet. Da hilft nur eins: Zuk&#252;nftig auf solche Sicherheitsfragen verzichten und falls dies nicht m&#246;glich ist, eine m&#246;glichst lange zuf&#228;llige Zeichenkette eingeben, die noch komplexer als das eigene Passwort sein sollte und diese einfach vergessen. Lieber sollte man sich daf&#252;r das Account-Passwort besser merken oder irgendwo verschl&#252;sselt hinterlegen.</p>
<p><strong>Erg&#228;nzung:</strong> Nat&#252;rlich ist es nicht &#252;berall gleich unsicher. Denn manche Anbieter senden zus&#228;tzlich noch einen Schl&#252;ssel per E-Mail an die registrierte E-Mail-Adresse. Das ist aber nicht immer der Fall und bei Google Mail auch nicht m&#246;glich, da man dort keine E-Mail-Adresse ben&#246;tigt, um sich zu registrieren.</p>
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		<title>Voll&#252;berwachung in der S-Bahn</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 17:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e2b</dc:creator>
				<category><![CDATA[privat]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Da fahre ich letzten Freitag mit der S-Bahn von M&#252;nchen nach Hause und was sehe ich? Im Abstand von ein paar Metern h&#228;ngen an der Decke verdunkelte Kamera-Glaskugeln. Wohl ein &#220;berwachungs-Express zur Wiesn. Das im Zug 16 Kameras das Geschehen aufzeichnen, wird &#252;brigens au&#223;en auf dem Zug neben dem Symbol f&#252;r die 2. Klasse und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/sbahn-ueberwachung.jpg"><img style="float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" class="alignleft size-thumbnail wp-image-235" title="S-Bahn-&#220;berwachung" src="http://blog.bebl.eu/wp-content/uploads/sbahn-ueberwachung-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Da fahre ich letzten Freitag mit der S-Bahn von M&#252;nchen nach Hause und was sehe ich? Im Abstand von ein paar Metern h&#228;ngen an der Decke verdunkelte Kamera-Glaskugeln. Wohl ein &#220;berwachungs-Express zur Wiesn. Das im Zug 16 Kameras das Geschehen aufzeichnen, wird &#252;brigens au&#223;en auf dem Zug neben dem Symbol f&#252;r die 2. Klasse und dem Nichtraucher-Piktogramm gekennzeichnet, innerhalb des Wagons konnte ich allerdings keine Informationen zu den Kameras finden, obwohl die vorhanden sein sollen. Also muss man wohl selber recherchieren &#8230;</p>
<p>Ein brutaler &#220;berfall auf ein paar Rentner in einer M&#252;nchner U-Bahn hatte ja bereits eine hitzige Debatte &#252;ber Sicherheit in S- und U-Bahnen sowie Jugendkriminalit&#228;t entfacht. Da die T&#228;ter schlie&#223;lich mit Hilfe einer Videoaufnahmen &#252;berf&#252;hrt werde konnten, war auch ein ideales Argument f&#252;r mehr &#220;berwachung geboren.</p>
<p>Nun hat die Bahn als Vorreiter dreizehn M&#252;nchner S-Bahnen mit jeweils 16 schwenkbare Videokameras ausgestattet Ende Juni in Betrieb genommen. Diese fahren jetzt zum Test auf der Strecke der S4 zwischen Ebersberg und Mammendorf. Bis zum Ende des Jahres sollen weitere 92 folgenden, so dass dann 44 % der M&#252;nchner S-Bahn-Triebwagen auf allen Linien mit den tennisballgro&#223;en, schwarzen Ger&#228;ten ausgestattet sind. Das ganze hat Bahn und Freistaat rund 4,5 Millionen Euro gekostet. Au&#223;erdem zahlen auch die Fahrg&#228;ste 0,4 Cent je Einzelfahrschein mit.</p>
<p>Gespeichert wird das Videomaterial rund 72 Stunden, danach verschwinden die Daten automatisch von den Festplatten, sofern keine Straftat gemeldet wurde. Live betrachtet d&#252;rfen sie hingegen nicht. Wobei es bei der Ma&#223;nahme nicht nur um die Aufkl&#228;rung, sondern auch um die Abschreckung potenzieller T&#228;ter geht.</p>
<p>Nicht nur die S-Bahnen, auch die U-Bahnen, Tram und Busse sollen Kameras bekommen. So fahren bereits jetzt Testfahrzeuge und 23 Busse sind schon damit ausgestattet, &#252;ber hundert sollen noch kommen.</p>
<p>Egal was man nun davon h&#228;lt, angenehm ist der Anblick der haufenweise schwarzen Klumpen an der Decke und das Gef&#252;hl, &#252;berwacht zu werden, jedoch nicht.</p>
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