Tja, da hat man gerade Ubuntu installiert und will sich alle Updates herunterladen, schon geht das Internet nicht mehr. Da es (natürlich) nicht an Linux lag, habe ich mir den Router angesehen und siehe da, dieser baut gar keine Verbindung zu T-DSL auf. Weil ein Neustarten des Routers auch keinen Erfolg hatte, habe ich das Ding gleich mal zurückgesetzt und ein Backup der Konfiguration eingespielt. Keine Veränderung. Also habe ich ihn noch mal zurückgesetzt und die Daten von Hand eingetragen. Ich war ratlos. Kein Erfolg, alle Kabel hatte ich ja auch überprüft und Telefon geht.
Abends, 23 Uhr. DSL geht immer noch nicht. Mein Vater ruft auf mein Anraten hin bei der kostenlosen Servicenummer 0800/3301000 an, um sich von einem Sprachcomputer zur Stöhrungshotline (direkt: 0800/3302000) verbinden zu lassen. Nach kurzem warten ist dann ein wohl fachkundiger Berater am Telefon, welcher das Problem erkennt und löst. Er meint, wir währen ein bisschen weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt und er erhöhe mal eben die Sendeleistung. Kurz danach wird der Router angepinnt und das Internet funktioniert wieder.
Kategorien: Hardware, privat | Kommentare deaktiviert
Für heute Abend, 20 Uhr, ist eine symbolische Klimaschutzaktion geplant: Das Licht für 5 Minuten ausschalten. Im Rahmen der Klimaschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ von vielen bekannten Firmen, wird diese Aktion veranstaltet. Auch Google hat heute das Licht ausgemacht: Die Startseite ist nun schwarz, mit weißem Text. Wäre die Startseite nämlich immer schwarz, würde man jährlich etwa 3000 Megawatt-Stunden Strom sparen. Das haben andere bereits umgesetzt: Blackle ist eine schwarze Google-Oberfläche, die jetzt schon spart.
Natürlich ist das ganze auch Werbung für die beteiligten Unternehmen, die damit ihr Image grüner machen können. Auch sollte man nicht nur symbolisch Umwelt sparen, sondern auch mit Energiesparlampen zur Tat schreiten: Licht an, aber richtig. Der RWE hat übrigendes Bedenken, da das Stromnetz dadurch lahmgelegt werden würde. Man könne den plötzlichen starken Lastabfall und das anschließende Wiedereinschalten nicht so einfach puffern und müsste ggf. das Netz abschalten. Denn auch Medien in Österreich und Schweiz rufen zur Teilnahme auf. Andererseits traten bei einer ähnlichen Aktion in Frankreich auch keine größeren Probleme auf.
Also ich spare jetzt schon, indem ich stromfressende animierte Werbung blocke. Naja, ich gehe erst mal meine Akkus laden …
Update: Die Aktion ist (leider) ohne böse Folgen verlaufen.
Berichtigung: Oft wird gesagt die Farbe Schwarz würde weniger Strom verbrauchen als andere. Dies trifft aber nur auf Bildschirme zu, die keine Hintergrundbeleuchtung haben. Die weit verbreiteten TFT-Bildschirme haben allerdings eine immer aktive Hintergrundbeleuchtung. Bei der Farbe Schwarz muss diese im Gegensatz zu Weiß unterdrückt werden, was sicherlich keinen Strom spart. Bildschirme ohne Hintergrundbeleuchtung sind der Plasmabildschirm und der Kathodenstrahlröhrenbildschirm (bekannt als Röhrenbildschirm). Hingegen Displays von Kameras usw. (Flüssigkristallbildschirme) haben eine Beleuchtung. Mehr zum Thema findet man hier.
Kategorien: Hardware, Politik, privat | 3 Kommentare »
Anfang November war klar: Mein Laptop (Acer Aspire 1692WLMi) ist kaputt. Tastatur und Maus setzten manchmal aus und meist fohr das System auch ein, man konnte also nicht mehr vernünftig Arbeiten. Ein Fall für die Garantie, wie ich dachte.
Nun, daraufhin habe ich den Laptop 2 mal eingeschickt, da der Support nur die erste Zeile meines Fehlerberichtes gelesehen hatte und das darin vorkommende Stichwort „Touchpad“ nur zu einem positiv verlaufenen Touchpad-Test führte. Beim 2. Mal unterstrich ich alle wichtigen Worte extra und bald kam der Laptop zurück – angeblich repariert.
Denkste, schon beim ersten Start ging die Maus und die Tastatur nicht. Natürlich ist der Laptop auch gleich wieder hängen geblieben. Zum Neustarten des Systems musste ich Netzteil und Batterie entfernen, über den Power-Schalter konnte man ihn nicht mehr ausschalten. Durch Zufall kam ich darauf, dass ich keine Probleme mit dem System habe, wenn ich keinen Akku im Laptop habe und dieser nur über den Netzstrom lief.
Bald stellte sich heraus: In jedem Lithium-Notebook-Akku ist ein Chip eingebaut, der den Ladestand kontrolliert und an das System weitergibt. Anscheinend ist der Akku kaputt und das System lief durch den fehlerhaften Chip nicht mehr stabil. Ein neuer Akku (70 Euro teuer) ist unterwegs … der Support hätte aber auch selber auf das Problem kommen können.
Update: Akku ist da, mein Laptop ist wieder gerade (einer der vier Gehäuse-Füße ist am Akku) und die Ladestandanzeige befindet sich endlich mal wieder im zweistelligen Bereich.
Kategorien: Hardware, privat | Kommentare deaktiviert
Nun gibt es das Apple iPhone auch ohne SIM-Lock in Deutschland – für 999 Euro.
Damit will sich T-Mobile unter anderem gegen die einstweilige Verfügung von Vodafone (Eilverfahren) wehren. Das Gericht hatte den Verkauf nur mit 2-jährigem Vertrag und SIM-Lock untersagt. Auch Debitel klagt gegen das Verkaufskonzept vom iPhone. Laut diesem Unternehmen müssen der Kunde laut der GSM-Mobilfunklizen die Möglichkeit haben, in anderen Netzbetreibern wechseln zu können. Dies sei beim iPhone nicht der Fall.
Mit fast 1000 Euro Kaufpreis ist das Telefon zwar ca. 600 Euro billiger als die Kosten beim Kauf mit T-Mobile-Vertrag und dessen Folgekosten. Aber der Preis liegt deutlich über dem Preis von 399 Euro. Allerdings ist ein Hacken des iPhones in Deutschland nicht möglich, man bekommt das Handy nur in T-Mobile-Shops und nur nach unterschreiben des Vertrages. Da man in den US das iPhone auch in Apple-Stores kaufen kann, muss man dort nicht zwingen einen AT&T-Vertrag abschließen – das iPhone kann man nur solange nicht benützen. Somit kann man das iPhone für 399 Dollar kaufen und anschließend entsperren. Möglicherweise kann man dann auf solch ein iPhone die deutsche Firmware aufspielen. Garantie hat man dann keine mehr.
Andere Netzbetreiber unterstützen bis jetzt auch Apples „Visual Voicemai“ nicht, einen besser in das iPhone integrierten abrufbaren Anrufbeantworter. Zwar könnten sie zwar vielleicht solche Server zur Verfügung stellen, das ist aber unwahrscheinlich. Das 999-Euro-Angebot werden bestimmt nur wenige Menschen wahrnehmen.
Wie man den vielen Testberichten entnehmen kann, hat das iPhone zwar ein paar nette Funktionen und Spielereien, beim praktischen Einsatz schneidet es aber nicht so gut ab – Kalendereinträge sind z.B. nicht möglich. Auch hat das iPhone leider viele kleine „Fehler“ und Einschränkungen, die das Konzept vermasseln. Bis es möglich wird, Anwendungen für das iPhone zu programmieren, könnte sich der Markt schon um ein paar Linux-PDAs erweitert haben. Diese sind bestimmt billiger und offenener – starke Konkurrenz für das iPhone.
Das iPhone ist gestorben.
Kategorien: Hardware | 1 Kommentar »
Habe heute in einem „gebraucht aber so gut wie neu“-Prospekt einen Laptop inklusive Drucker und Koffer. Ausdrucken wir man bestimmt viel, denn mit 20 GB eingebauten Festplattenspeicher kommt man nicht weit. Alleine Windows Vista braucht ca. 12 GB. Mal abgesehen davon, dass Drucker eh recht billig sind (dafür aber die Tinte teuer) und der Koffer irgendein billiger Restposten. Ach, das Notebook hatte auch noch eine schnelle CPU: Intel Celeron mit sagenhaften 1 GHz.
Da kann man nur sagen: Lasst die Finger von diesem Angebot!
Kategorien: Hardware | 2 Kommentare »
Tja, nun ist es endgültig entschieden: Mein Laptop „Acer Aspire 1692WLMi“ ist kaputt. Lange genug habe ich versucht, die Fehler zu entfernen oder zu umgehen, aber alles deutet auf einen Fehler hin, den ich nicht lösen kann:
Seit kurzem funktioniert unter Windows XP das Touchpad nicht mehr normal, dass heißt, die Maus bewegt sich nur noch ruckartig und reagiert nicht immer. Außerdem funktioniert die Tastatur nicht mehr richtig, es wird nicht jeder gedrückte Taste nicht sofort angenommen und teilweise funktioniert die Tastatur gar nicht. Das Betriebssystem lässt sich dann nur über eine externe USB-Maus bedienen.
Zeitgleich funktioniert unter dem Linux-System Ubuntu 7.04 die Batterie-Ladestatus-Anzeige nicht mehr, außerdem kommt es des öfteren zu Fehlermeldungen im Kernel. Nachdem der Bildschirmschoner läuft, fällt die Tastatur komplett aus.
Unter beiden Systemen kommt es häufig zum Einfrieren des Computers, manchmal lässt sich noch der Mauszeiger bewegen. Das kann beim Starten, Benutzen, Leerlauf oder beim Ausschalten passieren. Teilweise lässt sich das System dann nicht mal mehr durch langes Halten der Power-Taste ausschalten, sondern es muss das Netzteil sowie die Batterie entfernt werden.
Den Laptop hat vermutlich einen PCI- oder ACPI-Fehler und wird demnächst zur Reparatur geschickt (Garantiefall).
Kategorien: Hardware, privat | 2 Kommentare »
Nun also doch: Apple kündigt an, ein Software Development Kit (SDK) für das iPhone und den iPod touch zu entwickeln, welches vorraussichtlich Februar 2008 verfügbar ist. Damit will Apple das erstellen von Programmen für diese Geräte ermöglichen und eine Community aufbauen. Die entwickelten Programme brauchen auch keine Verifizierung durch Apple. Bisher konnte man Anwendungen für das iPhone nur in Form von optimierten Webseiten erstellen.
Wenn Apple nun noch auf SIM-Lock verzichten würde, wäre es fast perfekt …
Aber immerhin haben die iPhone-Hacker nun weniger Arbeit und könnten sich auf das SIM-Unlocking konzentrieren.
Kategorien: Hardware | Kommentare deaktiviert
Das iPhone soll nun auch in Frankreich auf den Markt kommen, aber es muss auch eine Version ohne SIM-Lock. Das Verbrauchschutzgesetz in Frankreich schreibt vor, dass jedes Handy auch ohne SIM-Lock zu kaufen sein muss. Es wird zwar spekuliert, dass bei der freien Version die Preise unrealistisch hoch sind (999 Euro), aber man müsste auch das iPhone mit Vertrag nach spätestens 6 Monaten entsperren können. Da es nicht subventioniert ist, wird es bestimmt mehr als 400 Euro kosten.
Kategorien: Hardware | Kommentare deaktiviert
Das neue iPhone ist giftig. Es enthält Substanzen, die man bei Kinderspielzeug nicht verwenden dürfte. Auch sind die Weichmacher im Headsetkabel fortpflanzungsschädigend für Männer – auch nicht gut für Zukünftige Kinder.
Das das iPhone giftige Chemikalien enthält, hat Greenpeace herausgefunden. So sind im inneren des iPhones auch noch giftige Brom-Verbindungen enthalten. Das US-amerikanische Center for Environmental Health drot jetzt Apple anzuklagen, sollte dieses nicht alle Geräte zurückrufen und künftige Verkäufe mit Warnhinweisen versehen.
Erst im Mai hatte Apple versprochen, künftig auf giftige Substanzen zu verzichten. Apple war schon immer bei Greenpeace-Statistiken auf einem der letzten Plätze. Da bringt auch eine Umwelt-Informationseite von Apple nichts.
Natürlich gibt es mehrer Produkte, die irgendwie giftig sind und ob das iPhone wirklich gesundheitliche Risiken hat oder nur als Greenpeace-Werbung dient, muss man sich auch überlegen. Trotzdem ist es natürlich schade, dass Apple seine Versprechen nicht hält.
Kategorien: Hardware | Kommentare deaktiviert
Auf einer Amazon-Seite zu den Apple iPods wird schon seit längerem für das „Telefonieren 2.0: Apple iPhone“ geworben. Dabei wird auf der Produktseite kein SIM-Lock angegeben. Hätte das iPhone den T-Mobile-SIM-Lock, könnte man es ja auch nur in den T-Shops kaufen. Zu mindest in Frankreich kann Apple das iPhone sowieso nicht nur mit SIM-Lock verkaufen. Also ist es natürlich möglich, dass Apple nach dem ersten iPhone-Hype zumindest die Vertragsbindung an Mobilfunknetzte auflöst – natürlich nur wenn dies bei den jeweiligen Verträgen möglich ist.
Gut möglich ist aber, dass Amazon den Artikel einfach vorsorglich und ein bisschen voreilig geschrieben hat, damit man jederzeit das iPhone anbieten kann.
Kategorien: Hardware | Kommentare deaktiviert